Sonntag, 22. August 2010

Situationsbericht Henkel Team 2

Kurzer Lagebericht von der Strecke,

die Strapazen sind schwieriger als wir uns dies in unserer Fantasie vorstellen konnten. Da wir mit dem Wechsel von 2:30 zu einem beträchtlichen Schlafdefizit kamen, wurde die Stimmung und auch die Motivation immer schlechter. In den ersten 24 Stunden kamen wir auf maximal 2 Stunden Schlaf. Hochgerechnet auf die Distanz wäre das Renne so nicht zu bewältigen. Nach dem Zwischenstopp in Halbenrein, den wir gegen 3:00 erreichten, war die Belastung bereits erheblich. Kurz vor dem Anstieg zur Sobboth war es dann so weit. "MASCHINEN STOPP".
Wir nutzten einen Zwischenstopp um gemeinsam den weiteren Rennverlauf und die aktuelle Lage zu besprechen. Dabei wurde eine neue Strategie und sogar eine mögliche Rennaufgabe zum Thema gemacht.

Da es aber keine Eigenschaft eines X-Dreamlers ist, das Handtuch zu werfen, wurde nach 2 Stunden, ein anderer Zeitplan und zusätzlich 2 Teams innerhalb des Teams gebildet. Ein Team bestehend aus Pacecar inkl. 2 Autofahrern und 2 Radfahrer machen in Summe einen 9 Stunden Turn, wobei innerhalb des Teams ca. alle 1:30 gewechselt wird. Das Wohnmobil fährt in der Zwischenzeit den direktesten und schnellsten Weg zum ausgemachten Teamwechsel und kann dort eine längere Zeit am Stück regenerieren. Den nächsten großen Wechsel haben wir in Hermagor geplant, wo es wieder eine Besprechung geben wird. Ab Hermagor werden Tommy und Andrea auf die Straße gehen und zu zweit bis nach Fuschl fahren (die Glockneretappe). Dort werden sie auf die rastenden Teammitglieder treffen und den nächsten Wechsel vornehmen.


Ein Bericht von Hermagor folgt.

Euer Henkel X-Dream Team 2

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